
In einer modernen Industrieanlage im Rahmen von Industrie 4.0 bedeutet Stillstand Geldverluste, die man nicht wieder hereinholen kann. Schwache Lösungen sind solche Defekte, die sich unbemerkt vermehren. Wenn die UV-Lampe ihre Leistung verliert, bleibt die Tinte klebrig, die Druckmaschine wird langsamer und es entstehen viele Ausschussprodukte. Wir haben die Ersatzlampe Sylvania entwickelt, um eine konstant hohe und wiederholbare Leistung zu gewährleisten – damit die Anlage weiterhin mit der für sie vorgesehenen Geschwindigkeit arbeiten kann.
Was technisch wichtig ist: Es handelt sich um eine Hochdruck-Quecksilberdampflampe, die für eine stabile Spektralstrahlung im UVA-Bereich konzipiert wurde. Sie erreicht starke Spitzenwerte bei 365 nm und verteilt die Energie über einen breiten Bereich von 385–405 nm. Das entspricht den Absorptionswerten der Photoinitiatoren in Offset-, Flexo- und Siebdrucktinten. Die maximale Strahlungsintensität ist so eingestellt, dass eine sofortige Aushärtung möglich ist – ohne dass Wärme auf das Substrat übertragen wird.
Die Reflektoren verwenden dichroische Beschichtungen, um die Energie nach vorne zu lenken, wodurch unnötige Infrarotstrahlen vermieden werden und das Substrat geschützt wird. Der Betrieb erfolgt ohne Ozon – dadurch wird die Belüftung einfacher und die Arbeiter sind besser geschützt. Im gesamten Lebenszyklus bleibt die Leistung konstant, es kommt zu minimalem Spektraldegradierungs und die Energiedichte bleibt stabil – somit erfolgt die vollständige Aushärtung von der Oberfläche bis in die Tinteschicht hinein.
Warum sie zur Anlage passt: In einer Industrieanlage im Rahmen von Industrie 4.0 muss die Lampe wie ein vorhersehbarer Bestandteil des Systems funktionieren – und nicht als Unbekanntes. Die Sylvania-Ersatzlampe bietet die nötige Durchdringungskraft für dicke Tintentrennen und sorgt auch bei hohen Druckgeschwindigkeiten für eine vollständige Aushärtung. Dadurch gibt es weniger Verzögerungen beim Trocknen der Tinte und eine schnellere Weiterverarbeitung.
Dank der höheren Effizienz bei der Umwandlung von elektrischer Energie in UV-Strahlung ergibt sich eine bessere Prozesskontrolle, weniger Ausschuss und geringerer Energieverbrauch pro Teil. Die Geometrie der Lampe sowie die Länge des Lichtbogens passen zu den Standard-Aushärtungsmodulen – daher bleiben die Einstellungen von Schicht zu Schicht und Standort zu Standort konstant.
Was bei der Installation beachtet werden muss: Die Installation muss mit den Reflektoren, dem Verschlussmechanismus sowie der Stromversorgung übereinstimmen. Überprüfen Sie außerdem die Kompatibilität des Ballasts, den Anschlusstyp sowie die Betriebsspannung. Prüfen Sie zudem den Zustand der Reflektoren – wenn diese abgenutzt sind, sinkt die effektive Strahlungsintensität, selbst bei einer brandneuen Lampe.
Achten Sie darauf, dass die Ausrichtung der Lampe sowie der Kühlstrom innerhalb der vorgegebenen Grenzen liegen. Andernfalls entstehen Hotspots, und die Lampe altern schneller. Planen Sie die Ersetzung der Lampe gemeinsam mit den geplanten Wartungsarbeiten ein, um unplanmäßige Stopps zu vermeiden. Tragen Sie beim Handhaben der Lampe immer Schutzbrille und Handschuhe.